Pressemitteilung vom 19.
Januar 2010
Ombudsmann verzeichnet leichten
Beschwerderückgang
Der Ombudsmann für Versicherungen, Prof. Dr. Günter Hirsch, erhielt im abgelaufenen Jahr 18.145 Beschwerden. Dies bedeutet einen Rückgang der Eingaben um 3,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2008. Die Finanzkrise hat zwar in der Lebens- und Rechtsschutzversicherung Anlass für Beschwerden gegeben, sich jedoch insgesamt nicht wesentlich im Beschwerdeaufkommen niedergeschlagen. Allerdings ist bei allen Versicherungssparten festzustellen, dass der Anteil der juristisch schwierigen und arbeitsaufwändigen Beschwerden wächst.
Der in einigen Monaten erscheinende Jahresbericht 2009 der Schlichtungsstelle informiert über die Tendenzen, die sich aus den Beschwerdeverfahren dieses Jahres ablesen lassen. Zudem wird aus den verschiedenen Versicherungssparten berichtet sowie über die Statistik. Ohne diesem vorzugreifen, kann nach derzeitigem Stand bereits mitgeteilt werden, dass der Rückgang der Beschwerden vorwiegend auf weniger Eingaben in der Lebensversicherung zurückzuführen ist. Beschwerden zu Rentenversicherungsverträgen, die zur Lebensversicherung gehören, sind vom Rückgang nicht betroffen.
Für Rückfragen:
Prof. Dr. Günter Hirsch / Dr. Horst Hiort
Telefon: 030/206058-0 /
Telefax: 030/206058-58
E-Mail: g.hirsch@versicherungsombudsmann.de
/ h.hiort@versicherungsombudsmann.de
Versicherungsombudsmann e. V.
Postfach 080632, 10006 Berlin
www.versicherungsombudsmann.de
Telefon: 01804-224424*
Telefax: 01804-224425*
E-Mail: beschwerde@versicherungsombudsmann.de
*20
Cent je Anruf/Fax aus dem deutschen Festnetz, Preise aus Mobilfunknetzen können
abweichen

